Über mich

Ich heiße Jürgen Lessner, und wurde 1965 in Steyr OÖ, geboren.

Wie kam ich zur Elektronik zum Computer und zum Programmieren?

Elektronik interessierte mich schon seit ich klein war. Im Teenageralter kamen dann Heimcomputer auf den Markt, welche für mich eine besondere Anziehungskraft besaßen.

Während meiner Berufsschulzeit lernte ich damals einen begeisterten Hobbyelektroniker kennen der ebenfalls eine Ausbildung zum Schlosser machte. Von ihm konnte ich mir bis heute so manches abschauen.

Als fast ausgelernter Lehrling (Schlosserlehre) konnte ich mir dann meinen ersten Computer leisten, einen Commodore VC 20 mit Datasette.


Bald kam der Commodore 64 auf dem Markt. Sobald dieser einen leistbaren Preis erreichte, schuf ich mir so einen C64 "Brotkasten" an. Mit 5,25" Diskettellaufwerk, Commodore MPS 801 Nadeldrucker und später sogar einen Commodore 1520 Mini 4-Farbenplotter, war dieses Ding jahrelang mein treuer Begleiter.


Zu dieser Zeit musste auch ein einfacher User zumindest die Grundbegriffe des Programmierens beherrschen da damals nur so, ein Computer bedient werden konnte.

Da die Leistungsfähigkeit des C64 sehr bescheiden ist, wurde damals üblicherweise häufig getuned um mehr Leistung von der Kiste herauszukitzeln. Also waren ein Lötkolben und ein Multimeter immer dabei.

 

Logischerweise kam dann später ein Commodore Amiga 500 ins Haus. Am Amiga bastelte ich auch im elektronischen Bereich herum, um teure Peripherie günstig selber herzustellen. So war ein Audiodigitizer damals zwar irre cool aber auch irre teuer.

In der Zwischenzeit gab es am IBM-kompatiblen Markt bereits 368er wobei mir das Betriebssystem MS-DOS nicht zusagte da es meiner Meinung nach im Vergleich zum Amiga Betriebssystem geradezu vorsinnflutlich wirkte.



An den IBM-kompatiblen Kisten konnte man dafür aber super herumbasteln und erweitern. So besaß ich eine zeitlang zum Amiga auch einen PC.

Den totalen Systemwechsel schaffte ich aber erst mit einem 468er PC und Windows 3.0 (bzw. Win 3.1).

In dieser Zeit wollte ich mich auch beruflich verändern um mein Computerhobby zum Beruf zu machen. Damals gab es aber in dieser Richtung nur Hochschulausbildungen oder man musste gar zur Uni.

Den einzigen Lehrberuf den es gab, der in Richtung EDV ging, war Einzelhandelskaufmann/Elektro. So besuchte ich eine Abendschule mit anschließender LAP zum Kaufmann. Eine Weile war ich auch als Kaufmann in einer Handelskette im Computerverkauf tätig.

 

Später wollte ich jedoch noch mehr in Richtung Computer gehen und machte in meiner Freizeit an diversen Schulungseinrichtungen, verschiedene Computertechnik und Programmierkurse. Die damals erlente Programmiersprache C / C++ ist heute immer noch aktuell.

Parallel dazu bastelte ich immer wieder mal häufiger, mal seltener, an Elektronikprojekten herum.

Letztendlich konnte ich den Umstieg zum IT-Einkauf dann IT-Technik (mittlerweile mit LAP IT-Technik und Informatik beide mit Auszeichnung) bis hin zum Programmierer und sogar bis zum IT-Projektleiter schaffen.

 

Da ich als international tätiger IT-Projektleiter in späterer Folge altersbedingt gesundheitliche Probleme bekam, wurde mir über eine REHA Einrichtung eine komplette Umschulung auf einen neuen Beruf, welcher weniger aufregend ist, finanziert.

Ich wählte eine Ausbildung zum Elektroniker für angewandte Elektronik und als Zusatzausbildung Mikrotechnik (also Mikroelektronik). Ausbildungsdauer 2 Jahre (2015 und 2016).

Die erste Etappe "Lehrabschulssprüfung angewandte Elektronik" habe ich mit Auszeichnung abgeschlossen.

Die zweite Etappe eine Zusatzausbildung Schwerpunkt SPS, Mikrotechnik und C++ habe ich ebenfalls mit Auszeichnung per 23.12.2016 erfolgreich beendet.

Mit dem Wintersemester 2016/17 habe ich ein berufsbegleitendes Studium zum Bachelor of Science in Informatik begonnen.